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Organisation for the Prevention of Intense Suffering (OPIS)

Die Organisation zur Verhinderung intensiven Leidens (Organisation for the Prevention of Intense Suffering, OPIS) ist ein internationaler Think-and-Do-Tank, eine Denkfabrik und Projektschmiede, welche neue Strategien entwickelt, um das drängendste Problem in unserer Welt auf effektive Weise anzugehen: Das intensive Leiden von empfindungsfähigen Wesen. Unsere Aktivitäten umfassen die Erforschung von und die Reflexion über ethische Prinzipien und Effektivitätsstrategien, sowie Interessenvertretung (Advocacy) und die Entwicklung von Projekten und kreativen Kampagnen zur Verbreitung von Mitgefühl und zur Verhinderung von Leid bei menschlichen und nicht-menschlichen Tieren. OPIS wurde im Juni 2016 als Schweizer NGO (gemeinnütziger Verein) gegründet.

 

Ein anderer Think-and-Do-Tank

OPIS hat das Ziel, bei der Verhinderung von Leiden eine entscheidende Rolle zu spielen, indem Projekte entwickelt werden, welche neue Felder erschliessen und welche die Gelegenheit bieten, einen wirklichen Impact zu erzielen durch die Ergänzung der Arbeit bestehender Organisationen. Wir identifizieren uns mit der Bewegung des Effektiven Altruismus (EA) und sehen die Wichtigkeit, Wirkung zu quantifizieren und zu optimieren, experimentieren aber gleichzeitig mit neuen, kreativen Ansätzen welche möglicherweise einen effektiven Beitrag leisten könnten. Diese umfassen neue Wege der Wertevermittlung und Bewusstseinsbildung durch Advocacy, Bildungsarbeit, Filme und Kampagnen; Mitwirkung an der Entwicklung von neuen Gesellschaftsentwürfen; sowie konkrete, evidenzbasierte Empfehlungen, wie sowohl Einzelne als auch Institutionen grösstmögliche Wirkung erzielen können.

Unsere Struktur ist flexibel und unbürokratisch. Wir planen, unsere Aktivitäten auszuweiten durch Kooperation mit anderen gleichgesinnten Organisationen und Akteurinnen und Akteuren gesellschaftlichen Wandels weltweit.

 

Warum "intensives" Leiden?

Leiden ist, wenn überhaupt, nur äusserst selten etwas Positives, selbst wenn es zu persönlichem Wachstum führen kann und uns manchmal ermöglicht, darauffolgendes Glück noch mehr zu schätzen. Aber intensives Leiden, wie es durch Folter oder gewisse Krankheiten hervorgerufen wird, kann das Leben buchstäblich unerträglich machen. Dieses Leiden, welches unbedingt gelindert werden will, lässt andere Formen von Leiden im Vergleich blass erscheinen. Nichts ist von grösserer Dringlichkeit als die Verhinderung oder Verminderung intensiven Leidens bei empfindungsfähigen Wesen. Weil so viel davon verhinderbar ist und in vielen Fällen sogar von Menschen verursacht, ist es zentral, dass wir dies explizit als die oberste Priorität für uns als Gesellschaft anerkennen. OPIS unterstützt alle Bestrebungen zur Verhinderung oder Verminderung jeglicher Art von Leiden, der Fokus auf "intensives" Leiden stellt jedoch sicher, dass wir unsere drängendsten Prioritäten nicht aus dem Blick verlieren.

 

Menschliche und nicht-menschliche Tiere

Zählt das Leiden nicht-menschlicher Tiere so viel wie menschliches Leiden, oder sind gewisse Tiere "gleicher als andere"? OPIS vertritt den rationalen ethischen Standpunkt, dass Leiden um seiner selbst willen Beachtung verdient, unabhängig davon, wem es widerfährt, und dass gleiche Grade von Leiden gleich viel zählen. Obwohl wir natürlicherweise die stärksten Gefühle für die empfinden, die uns nahestehen, und wir deren Leben den höchsten Wert beimessen, schenkt OPIS als Organisation jedem empfindungsfähigen Wesen, welches intensiv leidet, gleich viel Beachtung, sei es menschlich oder nicht-menschlich. Die schiere Zahl von leidenden Tieren auf diesem Planeten, einschliesslich der enormen Zahl von Individuen, welche unter schrecklichen Bedingungen in Massentierhaltung leben oder anderweitig misshandelt werden, bedeutet, dass Tierleid derjenige Bereich ist, der mit Abstand am meisten Potenzial bietet für Leidverminderung, und es ist auch derjenige Bereich, in dem mit einem gegebenen Mass an Ressourcen die grösste Wirkung erzielt werden kann. OPIS ist jedoch nicht nur eine Tierrechtsorganisation. Wir sind überzeugt, dass ein ganzheitlicher Zugang zu Leidverhinderung auf unserem Planeten es erforderlich macht, dass wir auch unser eigenes Leiden mindern. Wir glauben, dass dieser Ansatz eine starke Basis für neue soziale, politische und ökonomische Bezugssysteme für die Gesellschaft darstellt. Durch das Ziehen einer Parallele zwischen menschlichem und nicht-menschlichem Leiden wollen wir Ersteres nicht ignorieren, aber auch grössere Aufmerksamkeit für Zweiteres schaffen.

 

Mehr Informationen und Kontakt:

Website: www.preventsuffering.org

E-Mail: preventsuffering@gmail.org

Facebook: www.facebook.com/preventsuffering

Twitter: https://twitter.com/OPISOrg

 

Ein Film über Mitgefühl

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